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Machu Picchu - Inca Trail & Co. welcher Weg ist für dich der richtige


Viele Wege führen zum Machu Picchu. Ob eine Wanderung über den Inca Trail, dem "Weg der Könige", Kurztrip von Aguas Calientes mit dem Bus oder oder oder. Welcher Weg für dich der richtige ist, entscheide selbst.


Anfang des 16. Jahrhunderts hatte der neunte Inka Pachakutek den Bau von Machu Picchu befohlen. Damals wurden vier Wege dorthin eingerichtet: ein breiter Weg für den König und sein Gefolge und je einer für den Handel, die Kirche und die Armee. Vieles über diese Ureinwohner Südamerikas war noch nicht erforscht. Eigentlich war man sich nicht mal sicher, ob die alte Stadt wirklich Machu Picchu hieß. Als erster Nicht-Südamerikaner hatte Hayram Bingan aus den USA die im Dschungel versunkenen Ruinen gefunden. Die in der Nähe wohnende Bevölkerung wusste dagegen schon lange von dem Ort und ein kleiner Junge führte ihn dorthin. Da der vor der Stadt aufragende Berg auch Machu Picchu - "der alte Berg" - hieß, ist bis heute nicht überliefert, ob der Amerikaner den Namen fälschlicherweise übernommen hatte, oder ob die alten Quechua dem Ort wirklich denselben Namen gaben wie dem Berg.


Cusco - Machu Picchu - Map

Es gibt mehrere Möglichkeiten von wo ihr eure Tour starten könnt.

Diese Karte sollte euch einen kleinen Überblick verschaffen.

Tagestour von Aguas Calientes zum Machu Picchu


Machu Picchu

Wer keine Lust auf Wanderung hat und sich das Ganze etwas leichter machen möchte, hat die Möglichkeit den Zug von Cusco zu nehmen und direkt nach Aguas Calientes zu fahren oder einen Bus von Cusco nach Ollantaytambo nu nehmen (1.5 - 2 Stunden) und dann mit dem Zug weiter nach Aguas Calientes (1:40 h) zu reisen.

Von hier fährt ab 5.30 Uhr alle 15 Minuten ein Bus hoch zur Inka Stadt. Ein einfaches Bus Ticket kostet 12 US$ bzw. Hin- und Rückfahrt 24 US$ und dauert ca. 20-30 Minuten. Natürlich gibt es Ermäßigungen für Kinder und Einheimische. Das Ticket für den Bus kann zuvor in Cusco bzw. einen Tag vorher oder am gleichen Tag am Ticketschalter (Öffnungszeiten 5.00 - 21.00 Uhr) in Aguas Calientes erworben werden. Oder ihr wandert umsonst von Augas Calientes hoch zum Eingang des Machu Picchu, das dauert ca. 1-2 Stunden.

Da man meist erst gegen Mittag mit dem Zug in Aguas Calientes ankommt empfehle ich, entweder an 2 Tagen den Machu Picchu zu besuchen oder erst am nächsten Morgen hoch zu fahren. Um die Inka Stadt nicht ganz so überfüllt zu erleben, lohnt es sich den ersten Bus zu nehmen bzw. so lange wie möglich zu bleiben und als einer der letzten Besucher den Sonnenuntergang dort zu genießen. Aber achtet auf die Öffnungszeiten (06.00 Uhr und bis 18.00 Uhr). Achtung: Kleine Taschen dürfen zu den Ruinen mitgenommen werden. Größere Backpacks kann man für US $ 1,50/Stück in der Nähe des Eingangs aufbewahren lassen.

Ein weiterer Punkt ist eine geführte Tour. Klar könnt ihr euch immer wieder heimlich irgendwelchen Gruppen anschließen und versuchen zu lauschen aber einen Guide, bzw. eine geführte Tour zu buchen lohnt sich. Die Geschichte der Inkas und der Enstehung von Machu Picchu ist einzigartig und wirklich interessant. Kosten für einen Guide können je nach Größe der Gruppe etc. variieren, für 2 Personen kann man mit ca. 40 US$ für 2,5 Stunden rechnen.

Eintritt: Das Ticket für den Machu Picchu beträgt 70 US$ und sollte schon vorab online erworben werden.

Tipp: Unbedingt Reisepass und wenn du so etwas hast, dein Reisetagebuch mitnehmen. Am Eingang bzw. Ausgang der Inka Stadt bekommst du wenn du möchtest einen hübschen Stempel vom Machu Picchu. Für mich ist das noch heute eine tolle Erinnerung wenn ich meinen Reisepass durchblättere.

2 Tage Wanderung über den Inca Trail


2 days Inca Trail - Machu Picchu

Der Inca Trail darf nur mit einem Guide bewandert werden und ist auf 200 Personen am Tag begrenzt, daher solltet ihr frühzeitig bei einem Anbieter eurer Wahl buchen. Wenn man mit einer kleineren Gruppe, bzw. privat über den Inka-Pfad wandern möchte kostet das natürlich etwas mehr. Die Preise sind meist nach Anzahl der Personen gestaffelt. Wir haben uns für eine private Tour zu dritt für 495 US$ p.P. mit Llama Path entschieden.

Die 2 Tages-Wanderung über den Inca Trail ist ein absolutes Abenteuer. Alle Touren werden ab Cusco angeboten, daher startete auch unsere Tour sehr früh morgens in Cusco.

Unser Guide Juan Carlos (wir durften ihn Carlitos nennen) mit dem wir uns schon einen Tag zuvor getroffen hatten um die genaue Route etc, zu besprechen, stand pünktlich um 5 Uhr vor unserer Unterkunft. Ein Minibus mit Fahrer wartete schon um uns noch in der Dunkelheit nach Ollantaytambo zu bringen. Für die Tour hatten wir ein Fresspaket vom Touranbieter bekommen, dieses packten wir in unsere kleineren Rucksäcke, denn wir sollten nur eine Nacht in Aguas Calientes übernachten und mussten das, was wir für die Wanderung und die Übernachtung brauchten den ganzen Tag mitschleppen. Also blieben unsere großen Backpacks in der Unterkunft in Cusco im Waynapicchu Hotel.

In Ollantaytambo angekommen ging es dann direkt zum Bahnhof und in den Zug Richtung Aguas Calientes. Die Waggons waren sehr modern und es wurden Getränke und Snacks serviert. Aufgeregt beobachteten wir, wie die Landschaft an uns vorbei zog und nach ca. einer Stunde, mitten auf der Zugstrecke hielt der Zug mit der Ansage, dass die Reisenden die den Inca Trail gebucht haben hier bitte aussteigen würden. Mitten in der Pampa, irgendwo im Nirgendwo standen nun ca. 15 Leute an den Seiten der Schienen und warteten darauf, dass der Zug weiter fuhr. Die Wanderung über den Pfad der Könige konnte beginnen...


Früher hatte der Inka-Trail, was so viel heisst wie "der Weg des Königs" über mehr als hundert Kilometer von Cusco bis in die Berge zum Machu Picchu geführt. Ollantaytambo lag ungefähr auf Kilometer 82. Als die Spanier über Südamerika herfielen, zerstörte das Volk der Quechua einen Großteil des Weges und so war der geheimnisvolle Rückzugsort auf über 2.000 Metern bis ins 20. Jahrhundert hinein nicht gefunden worden.


Bei Kilometer 106 ( ab Cusco gemessen ) stiegen wir gemeinsam mit einer anderen Gruppe von Wanderern aus und warteten bis der blau-gelbe Zug weiter fuhr. Ein Stück gingen wir auf den Schienen und dann bogen wir links auf eine Hängebrücke über dem Fluß ab. Allein das war schon ein Erlebnis für sich. Als wir rechts zum jahrhundertealten Weg abbogen, mussten wir noch einmal unsere Permits und unsere Pässe vorzeigen und dann gab es die letzte Möglichkeit auf Toilette zu gehen.

Im Zick-Zack liefen wir nun den Berg hoch, durch den Dschungel immer weiter nach oben. Am Rand des Wegs wuchsen Bananen, Avocados und Papayas. Überall schwirrten Schmetterlinge durch die Luft und am Rand des Weges wuchsen über 300 Arten wilder Orchideen, alle mit verschiedenen Blühphasen. Wir arbeiteten uns langsam vor und machten hinter vielen Kurven eine Pause. Bis zum Mittagessen in ein paar Stunden mussten wir knapp 600 Höhenmeter überwinden.


Wiñyawayna

Nach unserer Pause für ein kleines Mittagessen gingen wir los um unsere erste Ruine zu besichtigen. Winay Wayna wurde oft als Baby Machu Picchu bezeichnet und lag nur unweit abseits des Inca-Trails. Trotzdem hatten Hayram Bingan den Ort, der etwas versteckt an der Seite des Berges lag, nicht entdeckt. Sein Name bedeutet "Forever young". Die Einwohner hatten die Stadt so genannt, weil hier das Quellwasser über viele Wasserfälle herunterkam.

Entlang der großen, mit Gras bewachsenen Terrassen, die früher dem Anbau von Getreide und Gemüse gedient hatten, liefen wir bis zum urbanen Teil des Orts, wo die Überreste der Häuser standen. Von hier aus führte eine Steintreppe weiter hinunter bis zu den unteren Stadtmauern. Wie die Menschen damals die bis zu 3.000 Kilogramm schweren Granitblöcke so passgenau ineinander setzen konnten, dass sie sogar die schwersten Erdbeben überstanden, ist bis heute ungeklärt. Die präzise Bauweise der nach innen gewölbten Mauern der Häuser beeindruckt noch heute Architekten und Statiker.

Zu dritt gingen wir durch die Ruinen dieses längst vergangenen Königreichs und staunten einfach nur. Wenn schon dieser vermeintlich kleine Ort uns so umhaute, wie würde es dann erst mit unserem eigentlichen Ziel werden?

Sun Gate

Den härtesten Weg hatten wir heute bereits hinter uns, und so gingen wir relativ locker mit Carlitos, der mittlerweile etwas aufgetaut war, weiter zum Eingang, wo er - bevor es zum Sun Gate ging - seine Guide-Papiere vorzeigen musste. Wir konnten schon mal vorlaufen und waren mit gutem Tempo unterwegs.

Mal ging es etwas hoch und mal runter, aber im großen und ganzen war der Weg eher flach. Nur zur rechten Seite fiel der Berg steil ab und es ging fast 800 Meter in die Tiefe. Davon ließen wir uns nicht beeindrucken. Munter unterhielten wir uns und passten dabei auf, wo wir hintraten. Irgendwann holte uns Carlitos wieder ein und wir gingen den Rest des Weges alle zusammen.

Bis jetzt hatte es den ganzen Tag genieselt, aber zum Glück nicht stärker geregnet. Relativ trocken kamen wir nach fast zwei Stunden und acht zurückgelegten Kilometern am Fuße des Sonnentors an. Von hier aus mussten wir nur noch einige übergroße, steile Stufen nach oben klettern und dann waren wir am Ziel.

Um 15.48 Uhr durchschritten wir das Sonnentor und tatsächlich kam genau da auch die Sonne raus. Zum ersten Mal sahen wir Machu Picchu, die sagenumwobene Stadt der Inkas.

Machu Picchu - Inka Stadt

Die Inka Stadt Machu Picchu liegt auf ca. 2.400 m Höhe und das spürten unsere Beine, als wir endlich dieses außergewöhnliche Kulturerbe erreichten.

Carlitos hatte uns schon prophezeit, dass gegen Nachmittag kaum noch Besucher dort waren, und so war es auch als wir nach einer Stunde Abstieg über die gepflasterten Wege die ersten Anzeichen der Stadt erreichten. Kriminelle hatten damals als Strafe die schweren Steine hier hoch schleppen müssen, um die 120 Kilometer lange Strecke fertigzustellen.

Wir machten eine kurze Pause und Carlitos deutete auf ein Schild mit der Aufschrift Machu Picchu Mountain. Hier mussten wir morgen also hin. Nach dem kurzen Halt erkundeten wir erstmal zu dritt die nahegelegenen Bereiche und zu unserem Glück stellte sich ein Lama direkt vor dem Machu Picchu und dem Zentrum der Stadt in Pose - perfekt für ein paar tolle Fotos.

Kurz darauf hatte sich auf der anderen Seite ein Regenbogen gebildet, der nun über die Berge in den Himmel kletterte. Was für ein Moment! Das war schon etwas ganz Besonderes.

Zufrieden gingen wir mit unserem Guide gemeinsam nach unten zur Busstation und er besorgte vier Tickets für uns. Kurz darauf saßen wir auch schon in einem der Busse, die alle 15 Minuten den waghalsigen Weg über unbefestigte Serpentinen hinunter in den Ort Aguas Calientes fuhren.

Aguas Calientes

Die Stadt erinnerte an einen Skiort in den Alpen. Überall waren Hotels und Geschäfte und die meisten waren mit Holz verkleidet. Nach knapp zehn Minuten Fußmarsch erreichten wir unser Hotel, wo wir uns erstmal frisch machten um dann noch ein wenig die Stadt zu erkunden.

Später am Abend sammelte uns Carlitos ein und führte uns zu einem Restaurant in der Stadt. Nach fünf Minuten waren wir da. Im zweiten Stock fanden wir noch einen Tisch und setzten uns. Je eine Vorspeise und ein Hauptgang waren im Preis schon drin und so ließen wir es uns schmecken. Nach dem Essen hatte Carlitos noch eine Überraschung parat und zog ein paar rote T-Shirts aus seinem Rucksack, die er uns dann feierlich überreichte.

2. Tag Machu Picchu

Um 6.00 Uhr gingen wir gemeinsam frühstücken. Es gab ein leckeres Buffet und extra für uns zubereitetes Omelett und Rührei. Gestärkt liefen wir die Treppenstufen runter zur Rezeption, wo kurz darauf auch schon Carlitos erschien.

Wir legten die zehn Minuten zu den Bussen zurück und warteten dort bis er die leeren Lunchcontainer vom Vortag weggebracht hatte. Nun ging es wieder in den Bus, der sich seinen Weg jetzt über die Serpentinen nach oben bahnte und ab und zu vor und zurück am Abgrund rangieren musste, wenn uns Busse entgegenkamen.

Als wir oben waren gingen wir zuerst zum Sonnentempel, der in den Felsen eingearbeitet ist und zu einer Seite offensteht. Früher war er vermutlich mit Gold ummantelt gewesen, obwohl man bei den Ausgrabungen so gut wie keine wertvollen Gegenstände fand.

Oben gab es an der Seite des runden Turms zwei Fenster, die in unterschiedliche Richtungen zeigten. So konnte sowohl zur Sommerzeit als auch zur Winterzeit die Sonne durch die Öffnungen scheinen und den Tempel erhellen. An allen vier Seiten der Fenster waren etwa fünf Zentimeter lange Stiele aus Stein, die gleichzeitig auch als Sonnenkalender dienten.

Durch die engen Gänge gingen wir weiter in die Ruinen hinein. Die Steine saßen wirklich wie bei einem perfekt passenden Puzzle aufeinander. Gerade hier in der Nähe des Tempels waren sie auch noch perfekt abgeschliffen. An der Oberseite der Häuser fanden sich in der Nähe des Giebels immer wieder Vorrichtungen, die eigentlich dazu bestimmt waren die Dächer zu halten, die früher - aus Gras gemacht - hier befestigt waren.

Nur einige Meter weiter blieben wir stehen. Wir waren nun ganz oben angekommen und standen um eine flache Steinplatte herum, in deren Mitten eine kurze viereckige Säule aufragte. Für die Quechua war dies ein heiliger Ort mit dem Inihuatana Stone in der Mitte. Für den Typen, der hier vor ein paar Jahren beim Dreh einer Bierwerbung eine der Ecken abgebrochen hatte, war der Ort nicht ganz so heilig. Nachdem Carlitos uns diese Geschichte erzählt hatte, gingen wir auf der anderen Seite der Ruinen noch hoch und wanderten durch das Innere des Tempel-der-drei-Fenster, bevor wir bei einigen, nach innen offenen Häusern stehenblieben, die früher einmal als eine Art Pausenraum gedient hatten.

Nach einigen weiteren Stops und vielen interessanten Geschichten über das Volk der Inka, bedankten wir uns bei Carlitos und verabschiedeten uns von ihm. Kurz vorher hatte er uns noch den Weg zum Eingang für unsere Wanderung gezeigt, also liefen wir los. Eine halbe Stunde hatten wir noch. Zwischen 9.00 und 10.00 Uhr mussten wir da sein. Schon der Weg zum Startpunkt ging so bergauf und war so anstrengend, dass wir es gerade mal so schafften um fünf vor 10.00 Uhr da zu sein...

Montaña Machu Picchu

Wenn man nach der Wanderung über den Inca Trail noch nicht genug von Aufstiegen hat, gibt es noch die Möglichkeit entweder den Montaña Machu Picchu oder den Huayna Picchu zu besteigen. Auf Empfehlung unseres Guides haben wir uns für den auf 3.082 Meter hohen „Hausberg“ Montaña Machu Picchu entschieden. Von dort hat man einen großartigen Ausblick auf die Inka Stadt und den Huayna Picchu.

Der Aufstieg startet an einem durch Holzschilder ausgewiesenen Kontrollpunkt in der Inka Stadt und erfordert ein zusätzliches Ticket. Da wir den Aufstieg als Kombi-Ticket, Machu Picchu + Montaña über die Reiseagentur zum Inca-Trail dazu gebucht hatten, zeigten wir nur unsere Tickets, trugen uns in die Liste ein und konnten direkt durchstarten.

Weitere 650 m sollte es nun über hunderte von Stufen bergauf zum Aufsichtspunkt auf die Spitze des Montaña Machu Picchu gehen. Der Pfad beginnt mit breiten, Regenwald ähnlichen Wegstücken und wird nach oben hin immer steiler und enger. Die 3.000 Höhenmeter machen den sowieso schon anstrengenden Aufstieg natürlich nicht leichter. Jedoch wird man zwischendurch immer wieder, durch kleine Aussichtspunkte, mit einer tollen Aussicht aus der Vogelperspektive auf die Inka Stadt belohnt. Aber aufgepasst, ab und zu kann es seitlich schon mal steil hinab gehen.

Der gestrige Tag steckte uns noch in den Knochen und die Sonne brannte vom Himmel. Immer wieder fragten wir die Leute die uns entgegen kamen wie lange es noch bis oben dauern würde, aber die Antworten lagen zwischen 10-40 Minuten. Ich persönlich war geschafft, nach mehr als 1 Stunde kontinuierlichem Treppenaufstieg ging nichts mehr. Björn musste allein weiter ziehen.

Hier seine Worte zum restlichen Aufstieg:

"Nach fünf Minuten wurde der Weg nicht nur viel steiler, sondern auch gefährlicher. Die hohen Abstände zwischen den Stufen machten mir zu schaffen und daneben ging es mehr als steil bergab. Ich war froh, dass Marcia und Papa nicht weiter gegangen waren. Mehr als einmal lehnte ich völlig außer Atem an der Wand und dachte, ich könnte nicht weiter.

Nach 26 haarsträubenden Minuten war ich oben und lief über das flache, schmale Plateau bis zur Aussichtsplattform. Der Schweiß lief mein Gesicht runter, als ich mich hinsetzte. Ich trank etwas Wasser und kramte dann ein Stück Papier aus dem Rucksack, auf das ich eine Botschaft für die beiden schrieb und sie dann in einem Selfie hochhielt. Ich torkelte ganz nach vorne und machte noch ein paar Bild noch ein paar Bilder von ganz oben."



Machu Picchu Mountain

Achtung: - Es werden täglich nur 400 Besucher auf den Gipfel gelassen, daher solltet ihr frühzeitig buchen. (Die Tickets könnt ihr über die offizielle Webseite oder eine Agentur buchen).

- Um 12.00 Uhr wird der Gipfel des Berges für Besucher geschlossen.

- Der Aufstieg dauert zwischen 1-2 Stunden, daher solltet ihr früh los. - Und aufgepasst der Weg vom Eingang zum Kontrollpunkt und somit zum Start der Wanderung kann zusätzlich bis zu 30 Minuten dauern.

4 Tage Wanderung über den Inca Trail


Leider haben wir nicht so viel Zeit gehabt, daher konnten wir nur die 2 Tage Wanderung über den Inca Trail machen. Jedoch haben wir nur Gutes über die 4-tägige Tour gehört. Auf der Karte oben oder z.B. über Llama Path könnt ihr euch aber einen Überblick über die Wanderung verschaffen.

Kosten für deinen Machu Picchu Besuch zusammengefasst:

Die Kosten für deinen Besuch können natürlich variieren, je nachdem was für ein Hotel du buchst, in welcher Klasse im Zug du fahren möchtest, ob du eine geführte Tour machst usw.

Zug: je nach Klasse ab 55 US$ pro Strecke (Ollantaytambo - Machu Picchu)

je nach Klasse ab 70 US$ pro Strecke (Cusco - Machu Picchu) mit PeruRail

Bus: 12 US$ je Strecke und Person (umsonst wenn du läufst)

Eintritt Machu Picchu: 70 US$ pro Person

Eintritt mit Montaña: 86 US$ pro Person

Eintritt mit Huayna Picchu: 86 US$ pro Person

Guide: für 2,5 Stunden ab ca. 40 US$ (privat für 2 Personen)

Tipp: Das Wetter in der Region kann unberechenbar sein. Ihr solltet unbedingt festes Schuhwerk, Sonnencreme, Kopfbedeckung, ausreichend Wasser und am besten auch eine Regenjacke dabei haben.


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